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Unser Praktikant Burhan Yerli - Sozialarbeiter oder doch eSport Profi?

Unser Praktikant Burhan Yerli - Sozialarbeiter oder doch e-Sport Profi?

Ein Interview mit unserem Praktikanten Burhan Yerli alias "BNY"

Burhan, du hast im März dein Pflichtpraktikum für die Fachhochschule begonnen. Jetzt ist es Zeit eine Halbzeitbilanz zu ziehen, wie gefällt es dir bisher hier bei Artists for Kids?
„Es gefällt mir sehr gut, vor allem die gute Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern. Es hat mich sehr überrascht, dass es so gut laufen kann, das hatte ich nicht erwartet.“

Und mit den Kindern, wie läuft es da?
„Mit den Kindern und Jugendlichen läuft es auch sehr gut bis jetzt und mir wird von allen Mitarbeitern auch immer gerne geholfen, wenn ich Fragen habe - das erleichtert es natürlich sehr“

Hast du auch schon was Schlimmes erlebt?
„Was Schlimmes nicht, aber klar die Schicksale die man da so mitbekommt, können einen schon mitnehmen aber man kann das verarbeiten. Das muss man auch lernen, wenn man Sozialarbeiter werden will!“

Und was war dein schönstes Erlebnis?
„Schön ist es immer, wenn man sieht dass sich bei den Klienten etwas tut und bewegt. Beim Schulprojekt jetzt z.B. wenn man sieht, dass gute Ergebnisse erzielt werden, wenn man mit den Jugendlichen intensiv zusammengearbeitet und gelernt hat.“

Was machst du alles hier in deinem Praktikum?
„Ich bin unter anderem im Schulprojekt tätig und bin da auch im Unterricht, bei den Abschlussprüfungen und den Freizeitmaßnahmen und Lerncamps dabei. Aber ich werde auch in der Krisenhilfe und in den ambulanten Erziehungshilfen eingesetzt, um hier möglichst viele unterschiedliche Bereiche kennenzulernen. In der zweiten Hälfte werden noch Tageshospitationen in der Schulsozialarbeit und vielleicht auch im Jugendamt stattfinden.“

Burhan, wie war dein Anleiter eigentlich so? (Anleiter kommt gerade zur Türe rein)
„Mein Anleiter ist sehr gut und er hilft mit bei allem immer weiter!“(grins)

Ist dir etwas aufgefallen, was dir komisch in der Sozialen Arbeit oder bei AFK vorkommt?
„Nee, eigentlich bisher noch nichts richtig komisches aber klar, immer wieder neue und unbekannte Situationen schon.“

Burhan, du bist ja eigentlich ein eSport Profi, wie bist du denn auf Sozialarbeit gekommen?
„Ja ich wollte eigentlich schon immer mit Menschen zusammenarbeiten und nach meinem Abitur hat es sich dann ergeben, Soziale Arbeit zu studieren und es hat mich auch echt Interessiert.“

Kannst Du eSport mit Sozialer Arbeit denn verbinden?
„Ja das kann man sehr gut verbinden, da ja in der Sozialen Arbeit viele Menschen auch mit Suchtproblemen zu kämpfen haben. Und auch gerade bei den Jugendlichen die sehr viel spielen, kann ich da meine Erfahrungen sehr gut einbringen und verstehe die Problematik.“

Eine wichtige und ganz aktuelle  Frage: Wann fängt  Sucht bei eSport und Fifa an?
„Ja also wenn man gar nicht mehr wegkommt davon und jeden Tag mehr wie 4 - 5 Stunden an der Konsole spielt. Wenn die Schule, die Ausbildung, der echte Sport und das soziale Umfeld leidet.“

Kennen dich die Kinder als FiFa-eSportler?
„Manche ja glaube ich aber das hat keine so große Rolle gespielt in der Beziehung zwischen den Kindern und mir.“

Was ist dein Tipp für alle weiteren Praktikanten, was man tun muss damit es mit den Kindern und Jugendlichen gut klappt?
„Er muss den Kindern auf jeden Fall Zeit geben in der Kennenlernphase, um auch einschätzen zu können wie jedes Kind, jeder Jugendliche sich auch unterschiedlich benimmt in den verschiedenen Situationen. Einfach Zeit lassen und nicht zu eilig sein in den Entscheidungen und viel Nachfragen bei den Kollegen.“

Und was darf er auf keinen Fall tun?
„Unentschlossen entscheiden – wenn man was entscheidet, muss man auch 100%ig dahinter stehen!“

Was machst du nach deinem Praktikum?
„Dann werde ich mein Studium erst einmal abschließen und die Kinder – und Jugendhilfe weiterverfolgen und ausbauen.“

Nicht als Esportler?
„Nein, Soziale Arbeit (lach)“

Lieber Burhan, vielen Dank für dieses Interview und deinen Einsatz bei ARTISTS FOR KIDS. Wir drücken Dir die Daumen, dass du den perfekten Weg zwischen eSport und Jugendhilfe findest und dadurch vielleicht ein echter Spezialist für spielsuchtgefährdete Kinder und Jugendliche werden kannst.

„Ja danke schön dafür und ich hoffe natürlich das ARTISTS FOR KIDS auch weiterhin so gute und erfolgreiche Arbeit leistet und den Jugendlichen die Hilfe benötigen, auch in Zukunft mit so viel Herz, Engagement und Teamspirit hilft.“